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#05 – Freelancer-Fotograf werden – so geht’s!

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13
Minuten Lesezeit

Du fotografierst unheimlich gern und überlegst, aus Deiner Leidenschaft einen Beruf zu formen? Hörst Du von Deinen Freunden und Bekannten immer wieder, dass Deine Fotografien wirklich toll aussehen und Du möchtest dieses Potenzial nun nutzen? Vielleicht stehen aber noch zu viele Fragezeichen in Sachen Selbstständigkeit im Raum, zu denen Du Antworten suchst?

Dann bist Du in diesem Artikel genau richtig: Hier zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du Dich als freiberuflicher Fotograf selbstständig machen kannst und worauf es dabei insbesondere ankommt.

Stell Dir vor, wie es sein könnte: Du lebst Dein Leben als Fotograf, verdienst Deine Brötchen durch eine Tätigkeit, die Dir wie auf den Leib geschneidert ist und es gibt keine Limits, die Du auf beruflicher Ebene nicht durchbrechen kannst. Dir sitzt kein Chef vor der Nase, der Dich herumkommandiert, sondern nur Du selbst bist für Dich verantwortlich. Klingt das nicht optimal?

Mir persönlich ging es zu Beginn meiner Karriere genauso. Natürlich gibt es auch “anstrengende” Momente und nicht alles ist zu jeder Zeit rosarot. Aber bis heute erfüllt mich mein Beruf zutiefst – und begonnen habe auch ich als freiberuflicher Fotograf.

Schon während meiner Schulzeit habe ich mir immer wieder die Kamera geschnappt, fotografiert und meine Ergebnisse bearbeitet. Später kamen eigene Videoproduktionen hinzu, die ich auf YouTube und zu jener Zeit noch auf MyVideo publizierte. So machte ich die ersten Erfahrungen in meiner Laufbahn als Kreativer. Völlig ohne Startkapital, voller Wissenshunger und Motivation. Mein Ziel war dabei von Beginn an ein unabhängiges Arbeiten und Leben. Fast schon das Entkommen eines mich möglicherweise erwartenden 9-to-5-Jobs.

Heute bin ich noch immer froh, meine eigenen Ideen realisieren zu können – inzwischen im Rahmen meiner eigenen Agentur mit mehreren Angestellten und kontinuierlichem Wachstum. Wir arbeiten stets an Projekten, die uns zusagen und unser Team herausfordert.

Natürlich war das nicht immer so und der Weg vom Fotografen zum Agenturinhaber nicht ganz leicht. Um Dir aber die Hindernisse, die Dich auf Deinem Weg erwarten, zu nehmen, beginnen wir erst einmal mit der grundlegenden Frage: Wie wirst Du überhaupt zum Freelancer-Fotografen – und was ist das überhaupt?

Wichtige Links zur Folge


Grundlagen: Dein Start als Freelancer-Fotograf

Als Freelancer-Fotograf benötigst Du zuallererst natürlich die Passion und das Talent, um Deine Selbstständigkeit langfristig erfolgreich zu gestalten. Dennoch treten immer wieder typische Fragen von Quereinsteigern hinsichtlich Qualifikationen, Kapital und Co. auf, die wir im Folgenden einmal  abarbeiten müssen, bevor wir uns den Details nähren, um Deine Karriere zu starten.

Abschluss der Universität

Studium, Zertifikate, erste Erfahrungen? Nicht zwingend notwendig, wenn Du als Freelance-Fotograf starten möchtest.

Welche Qualifikationen benötigst Du?

Viele freiberufliche Fotografen haben im Voraus Fotografie studiert, was allerdings keine Pflicht darstellt. Wichtig ist, dass Du die notwendigen Fähigkeiten mitbringst. Eher zweitrangig dagegen, auf welchem Wege Du diese erworben hast. Dennoch machen stetige Weiterbildung auf Deinem Weg natürlich Sinn.

Welche Erfahrungen musst Du mitbringen?

Startest Du in jungen Jahren, kannst Du logischerweise noch nicht so viele Erfahrungen gesammelt haben, wie jemand, der schon zig Jahre im Geschäft ist. Sorge aber zumindest dafür, dass Du im Voraus schon für beispielsweise Freunde und Bekannte einige Arbeiten erledigt hast, die Dir als Referenzen dienen. So sammelst Du im Voraus einige Erfahrungen und hast gleich ein paar Referenzen für Deine Selbstpräsentation zur Hand.

Benötigst Du Startkapital?

Ja und Nein. Für Deine eigentliche Dienstleistung wird kaum ein großes Startkapital erforderlich sein. Eventuell besitzt Du schon eine eigene Kamera und ein wenig Equipment, mit dem Du starten kannst. Andernfalls wirst Du hier einmalig eine Investition tätigen müssen. Für Werbung und Co. jedoch empfehle ich Dir, eher auf kostenfreie Möglichkeiten und persönliche Weiterempfehlungen zu setzen, bis Du ein regelmäßiges Werbebudget aufbringen kannst.

Welches Equipment benötigst Du?

Als Fotograf benötigst Du selbstverständlich eine gute Kamera. Mein Tipp fällt hier ganz klar auf die Sony-Kameras, die aktuell die mit Abstand besten Modelle auf dem Markt umfassen. Alternativ kannst Du ebenso auf die Canon 5D MK III zurückgreifen. Wichtig ist allerdings: Nutze nur Vollformat-Kameras mit starker Blende (f2.0).

7 Erfolgstipps für Deinen Start als Freelancer-Fotograf

Nachdem Du nun die Grundvoraussetzungen kennengelernt hast, widmen wir uns gemeinsam den sieben wichtigsten Ratschlägen, um Deine Selbstständigkeit ins Rollen zu bringen.

Tipp #1: Erstelle eine repräsentative Website.

Eine Website ist die Basis eines professionellen Auftritts Deiner Marke. Sie bietet Dir die Möglichkeit, Dein Branding nach außen zu tragen und Deine Referenzen zu präsentieren. Gut gestaltet, bringst Du Interessenten ebenso dazu, sich für Deine Inhalte einzutragen oder bereits ein unverbindliches Erstgespräch mit Dir zu buchen.

Rein technisch empfehle ich Dir hier, das Content-Management-System WordPress zu installieren. So kannst Du ohne große Programmierkenntnisse eine dennoch hochprofessionelle Website ins Leben rufen.

Benötigst Du dabei Unterstützung? Wir greifen Dir gern unter die Arme! Klicke dazu einfach auf diesen Link und nimm unsere Beratung in Anspruch.

Mann arbeitet am MacBook Air.

Auf eine repräsentative Website solltest Du besonders viel Wert legen.

Tipp #2: Baue Dein Portfolio auf.

Dein Portfolio ist sozusagen Deine inhaltliche Visitenkarte, wenn Du so willst. Hier zeigst Du, welche Arbeiten Du bisher angefertigt hast, welche Branchen Du vorrangig bedienen kannst und wie Du Dich positionierst. Frage Dich also beim Aufbau Deines Freelancer-Portfolios, welche Aufträge Du damit ergattern möchtest und richte die Inhalte darauf aus. Suche Dir außerdem zu Beginn kleine oder auch unbezahlte Projekte, um Erfahrungen zu sammeln und Dein Portfolio in die richtige Richtung zu erweitern.

Tipp #3: Formuliere einen Businessplan.

Ein Businessplan zählt zu den Klassikern innerhalb Deiner Vorbereitung als Selbstständiger. Aber keine Sorge: Hierbei musst Du nicht unbedingt ganze 14 Seiten oder mehr mit Inhalt füllen. Es geht lediglich darum, Deinen Zukunftsplan zu umreißen: Wo willst Du hin? Was sind Deine finanziellen Ansprüche? Welche Kunden möchtest Du bedienen?

Beantworte diese Fragen für Dich ganz in Ruhe und stelle Deinen Businessplan auf die Beine. Dabei ist Dir auch dieser Blogartikel behilflich.

Tipp #4: Netzwerken, netzwerken, netzwerken!

“Die besten Kontakte entstehen immer noch im Café oder an der Theke.” Tatsächlich meint diese Floskel: Die wichtigsten Partner und Kunden gewinnst Du persönlich! Besuche also Veranstaltungen Deiner Zielgruppe und finde neue Kooperationspartner – nicht nur online, sondern auch im echten Leben.

Tipp #5: Organisiere Deinen Berufsalltag.

Eine gesunde Organisation hat noch niemandem geschadet, im Gegenteil. Sorge daher dafür, dass Du Woche für Woche, Tag für Tag, Deine Aufgaben strukturiert vor Augen hast und so keine wichtigen Tasks vergisst. Nutze außerdem intuitive Projekt-Management- sowie funktionierende Buchhaltungstools, um Deinen Alltag praktikabler zu gestalten.

Möchtest Du Einblicke in einen klassischen Alltag als kreativer Freelancer erhalten? Dann schau’ uns bei der Arbeit über die Schulter und folge uns auf Instagram!

Tipp #6: Leiste pünktliche Arbeit.

Setze Deine Fristen so, dass Du im Idealfall wenige Tage zuvor bereits alle Aufgaben abschließen und nochmals überprüfen kannst. So wirst Du in jedem Fall fristgerecht fertig und kannst das Projekt zu vollster Kundenzufriedenheit womöglich noch vor der gemeinsam definierten Deadline abgeben. Pünktlichkeit ist eben nicht nur eine Tugend, sondern ebenso schlichtweg gute Planung.

Armbanduhr

Reiche Deine Arbeit pünktlich bei Deinem Kunden ein.

Tipp #7: Gib niemals auf!

Hast Du die vorigen sechs Tipps umgesetzt? Super, dann bleibe am Ball. Es wird immer Tage und Wochen geben, in denen Dir die Motivation oder der Antrieb fehlt. Vielleicht verlierst Du auch einmal einen Kunden – all das kommt vor. Lasse Dich davon nicht von Deinen Träumen und von Deinem Weg abbringen. Habe stets Dein Ziel vor Augen und gib nicht auf. Durchhaltevermögen ist eine der wichtigsten Eigenschaften von erfolgreichen Freelancern.

Bezahlte Aufträge gewinnen – so gehst Du vor!

Hast Du Deine Selbstständigkeit einmal auf die Beine gestellt, ist es elementar, kontinuierlich neue Aufträge zu gewinnen. Hierzu hast Du zu Beginn im Grunde zwei simple Möglichkeiten:

  • Online-Akquise: Aufträge über Freelancer-Plattformen gewinnen
  • Offline-Akquise: Aufträge durch Kontakte gewinnen

Um über Freelancer-Plattformen an neue Kunden zu gelangen, registriere Dich bei Plattformen wie freelance.de, DNX Jobs oder Fiverr, um Dich kontinuierlich auf offene Ausschreibungen zu bewerben. Hinterlege ein sauberes und kommunikatives Profil, in dem Du ebenfalls Deine Arbeiten verlinkst.

Alternativ besuchst Du, wie bereits erwähnt, Netzwerk-Events, Messen und Co., um an neue Interessenten zu gelangen. Hierzu könnte eine Ration an repräsentativen Visitenkarten sinnvoll sein, um direkt in der Hosentasche Deines potentiellen Kunden zu landen.

Du bist auf der Suche nach Jobs bzw. Aufträgen? Wir suchen kontinuierlich neue Fotografen in unserem Netzwerk. Jetzt bewerben!

5 gute Gründe, um ein Freelancer-Fotograf zu werden!

Zögerst Du noch immer, und weißt nicht, ob Du als Freelancer-Fotograf starten solltest? Dann findest Du hier noch einmal fünf gute Gründe, endlich loszulegen:

  • Du bist Dein eigener Chef und arbeitest nach Deinen Vorstellungen.
  • Du verdienst Deine Brötchen mit Deiner Leidenschaft.
  • Du arbeitest an Projekten, die Dich überzeugen und Dir Freude bereiten.
  • Du selbst hast in der Hand, wie viel Du verdienst.
  • Du trägst mit Deiner Arbeit ein Stückchen Deiner Kreativität in die Welt.

3 Gründe, warum ein Freelancer Fotograf Job nicht zu Dir passen könnte

Natürlich ist aber nicht alles Gold, was glänzt. Deshalb möchte ich auch ganz offen mit Dir sein und Dir aufzeigen, welche manchmal unschönen Seiten der Job eines Freelancer-Fotografen ebenso mit sich bringt.

  • Du benötigst eine gehörige Portion Disziplin. Lange Nächte und ständig wechselnde Kundenwünsche sind oftmals Gang und Gäbe.
  • Du arbeitest nicht nur kreativ, sondern musst ebenso mit trockenen Themen wie Steuern, Buchhaltung und Co. hantieren.
  • Dein Kunde hat das letzte Wort: Nicht immer ist Dein Verständnis von Fotografie gleich dem Deines Kunden. So wird. Dein Geschmack zwar gefragt, nicht aber kriegsentscheidend sein. Du musst Dich daher auch als Dienstleister verstehen und unterordnen können.

Unsere Top-Buchempfehlungen für Dich

Hast Du Blut geleckt und möchtest mehr zu Deinem Start als Freelancer-Fotograf erfahren? Dann habe ich hier die vier besten Buchempfehlungen für Dich aufgelistet, die Dir auf Deinem Weg helfen werden:

Wie startest Du also noch heute deinen Job als Freelancer-Fotograf?

Das Wichtigste für Deinen Start als Freelancer-Fotograf ist unbestritten ein Kit-Plan für Dein Equipment. Eine gute Ausrüstung ist die wichtigste Grundlage für qualitativ hochwertige Arbeit. Suche Dir im nächsten Schritt einen kompetenten Steuerberater, der im Idealfall Erfahrung mit kreativen Freelancern vorweist. Hierzu kannst Du Dich gern bei mir melden, um eine Empfehlung zu erhalten. Vergiss darüber hinaus nicht, Dein Portfolio zielgruppengerecht auszugestalten und in Deinem persönlichen Netzwerk neue Kunden und Kooperationspartner zu finden.

Wenn Du nun mehr erfahren und als Freelancer noch schneller durchstarten möchtest, klicke Dich weiterhin durch unseren Blog. Hier findest Du alle relevanten Inhalte für Deine Selbstständigkeit.

Hinterlasse mir außerdem einen Kommentar mit Deiner Erfahrung und Fragen – ich bin Dir gern behilflich!

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